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Schwangerschaftsanzeichen - sichere und unsichere Symptome erkennen

Verschiedene Anzeichen weisen auf eine Schwangerschaft hin. Sie können in unsichere, wahrscheinliche und sichere Schwangerschaftsanzeichen unterteilt werden. Die unsicheren und wahrscheinlichen Anzeichen müssen nicht zwingend auftreten, da jede Schwangerschaft und jede Frau unterschiedlich ist.
Unsichere Zeichen für eine Schwangerschaft
Bei den unsicheren Schwangerschaftsanzeichen handelt es sich um Empfindungen der Frau, die sich auf ihren Gesamtorganismus beziehen. Häufig sind dies die ersten Veränderungen, die eine Frau an ihrem neuen Zustand bemerkt. Dies können Appetitstörungen und abnormale Gelüste, Kopfschmerzen und ein verstärktes Schlafbedürfnis sein. Die Erschöpftheit begründet sich in dem Hormon Progesteron. Auch die bekannte morgendliche Übelkeit gehört dazu sowie Schwindel und Benommenheit. Gelegentlich macht sich ferner ein vermehrter Speichelfluss und Ausfluss bemerkbar. Der Drang zu urinieren kann wegen des Anstiegs des Hormons Humanes Chorion Gonadotropin (HCG) größer als gewöhnlich sein und manchmal treten Verstopfungen auf. Des Weiteren vergrößern sich häufig die Brüste und fühlen sich leicht gespannt an, da die Hormone im weiblichen Körper ansteigen.
Wahrscheinliche Schwangerschaftsanzeichen
Diese Schwangerschaftsanzeichen weisen mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine erfolgreiche Empfängnis hin. So gehört dazu das Ausbleiben der Regelblutung. Andere Anzeichen erfordern eine Untersuchung der Frau. Es werden frische Schwangerschaftsstreifen und ein Austreten der Vormilch bemerkt. Die Vagina und die Schamlippen können bläulich verfärbt sind oder die Gesichtshaut Flecken aufweisen. Des Weiteren zählen zu den wahrscheinlichen Schwangerschaftszeichen eine erhöhte Basaltemperatur innerhalb von einem Zeitraum von mehr als 18 Tagen und ein positiver Schwangerschaftstest. Ein Gynäkologe kann ferner eine Veränderung des Muttermundes feststellen.
Sichere Schwangerschaftsanzeichen
Von sicheren Zeichen wird gesprochen, wenn die Schwangerschaftszeichen von dem Kind ausgehen. Bereits in der 5. Schwangerschaftswoche kann die Fruchtblase oder der Embryo per Ultraschall nachgewiesen werden. Ab der siebten Schwangerschaftswoche ist die embryonale Herztätigkeit mithilfe von einer Ultraschalluntersuchung möglich. Auch Bewegungen des Kindes sowie das Hören von kindlichen Herztönen ab circa der 18. Schwangerschaftswoche zählen dazu. Ab der gleichen Schwangerschaftswoche ist ferner ein Fühlen des Kindes durch die Bauchdecke möglich.
Die Schwangerschaft nachweisen
Wer wissen möchte, ob tatsächlich eine Schwangerschaft vorliegt, kann sich bereits sechs bis neun Tage nach einer möglichen Befruchtung zum Arzt begeben. Dieser kann das Blut abnehmen und in diesem das Schwangerschaftshormon hCG nachweisen. Daher kann die Frau bereits nach dem möglichen Ausbleiben der ersten Monatsblutung erfahren, ob sie ein Kind erwartet oder nicht. Die relativ sicheren Selbsttests aus der Apotheke oder der Drogerie messen das Hormon hCG in dem Urin. Erst wenn die Regel einmal ausgeblieben ist, ist normalerweise die Hormonkonzentration im Urin hinreichend groß. Einige Tests gelten zwar als sehr sensibel und ermöglichen auch eine Bestimmung der Schwangerschaft bereits vor dem Ausbleiben der nächsten Menstruation, die Ergebnisse sind jedoch nicht verlässlich.

