
In den ersten Monaten sollten Sie die Windel häufiger wechseln.
Als Faustregel für allgemeines Windelwechseln gilt, dass
- nach jedem Stuhlgang,
- bei voller und schwerer Windel sowie
- jeweils vor oder nach den Mahlzeiten (also ca. alle 4 Stunden)
gewickelt werden muss.
Aber: Bei Kindern, die jede 2. Stunde gestillt werden, ist es sicher nicht notwendig, jedes Mal die Windel zu wechseln.
Im Schlaf
Nachts fragen sich viele Eltern: Wickeln oder schlafen lassen? Wir raten dazu, in der Nacht (oder im Auto, im Flugzeug ...) nur bei voller Windel oder nach einem Stuhlgang zu wechseln, damit Ihr Baby nicht unnötig wach gemacht wird. Dies gilt natürlich nicht, wenn Ihr Baby einen wunden Po hat oder sehr schnell zum Wundsein neigt.

Kinder haben unterschiedlich empfindliche Haut. Babys, die zu Wundsein neigen, sollen besonders sorgfältig und auch häufiger gewickelt werden. Hat Ihr Baby bereits einen wunden oder geröteten Po? Dann wickeln Sie in dieser Zeit häufiger, damit viel frische Luft an die Haut kommt.
Ihr seht: Man kann keine generellen Angaben zur Häufigkeit des Wickelns vorgeben. Ihr werdet mit der Zeit ein Gefühl dafür bekommen, wann man die Windel wechseln sollte. Entweder, man riecht das Malheur oder prüft mit einem Finger die "Fülle" in der Windel.
Siehe auch: Anleitung zum Wickeln:
Die Windel ist voll, dein Baby strampelt – und du überlegst, wie du gleichzeitig den Po säuberst und dein Kind gut hältst. Lege zuerst alles griffbereit, öffne die Windel, entferne Stuhlreste und reinige den Windelbereich behutsam. Danach tupfst du die Haut trocken und legst eine frische, bequem sitzende Windel an. Zum Säubern kannst du dein Baby an der Hüfte auf die Seite führen oder den Po mit einem unterstützenden Griff am Oberschenkel leicht anheben. Die folgende Anleitung erklärt dir die einzelnen Handgriffe und hilft dir auch bei den Fragen: Wie oft wickeln – und was gilt nachts?
Hier weiterlesen: Baby wickeln: Anleitung, Handgriffe und Häufigkeit

